Dezember 1, 2008
Dies ist ein Gastbeitrag von Zukunftsreport.net:
Strom, Wärme und Kühlung können bald durch neue technologische Verfahren in großen Mengen bereitgestellt werden, auch ohne Erdgas, Kohle oder Öl zu verbrennen.
Viel zu wenig wird die Forschung und Entwicklung neuartiger Energiequellen gefördert. Mit einem vergleichsweise geringerem Einsatz könnten mit derartiger Umwelttechnologie weitaus höhere Ergebnisse erzielt werden. Momentan werden Technologien massiv gefördert, die nicht annährend eine flächendeckende Versorgung erbringen können. Windkraft, Wasserkraft, Sonnenenergie, Biomasse und auch Geothermie werden so beispielsweise in Deutschland vom Gesetzgeber durch das EEG gefördert, können mit Ihrer verhältnismäßig bescheidenen Effizienz aber leider nur einen Bruchteil des tatsächlichen Energiebedarfs abdecken.
Das haben natürlich auch die Energiekonzerne bemerkt und setzen mit diesem Argument weiterhin auf die Atomkraft und den Bau neuer Kohlekraftwerke. Weitestgehend unbemerkt bleiben indess Strategien der Energielobby die Entwicklung neuartiger Energietechnologien politisch, wirtschaftlich und auch mit anderen Mitteln zu verhindern.
Nichtsdestotrotz werden Privatleute schon in Kürze Strom und Wärme viel preiswerter selbst erzeugen können. Das Ziel ist eine autarke, eigene Energieversorgung für Strom und Wärme. Hier sind bereits Technologien entwickelt, die preiswert den eigenen Energiebedarf abdecken können. Darüber berichtet übrigens auch der Zukunftsreport, der kostenlos und unverbindlich abonniert werden kann.
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Ökostrom | Mit Tag(s) versehen: Atomenergie, erneuerbare Energie, Zukunftsreport |
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Verfasst von thewise
Juni 27, 2008
Die deutsche Unternehmen Enertrag will in Zukunft am Kraftwerk Uckermark überschüssige Windenergie – durch die Elektrolyse von Wasser – in Form von Wasserstoff speichern. Dadurch werden gleich zwei Fliegen mit einer Klappe geschlagen. Erstens wird die Windenergie speicherbar gemacht und kann somit dann zur Verfügung gestellt werden, wenn sie benötigt wird. Zweitens kann bei sehr starken Winden und einer hohen Stromproduktion das Stromnetz entlastet werden. Anfangs soll mit dem Wasserstoff eine Wasserstofftankstelle in Berlin beliefert werden. Aber langfristig kann diese Form der Speicherung eine echter Beitrag zum Energiemix werden.
Schon lange wird bei der Windenergie bemängelt, dass diese nicht ständig verfügbar ist und somit nicht für die Grundlast tauge. Dieses Problem könnte sich mit Wasserstoffkraftwerken ja durchaus beheben lassen. Natürlich geht bei diesem Schritt wieder eine Menge Energie verloren, aber mit weiteren Fortschritten der Wissenschaft sollten sich diese Verluste im Lauf der Zeit minimieren lassen. Vor allem wird dadurch der Versorgung von Autos mit Brennstoffzellen ermöglicht. Mittlerweile ist ja bekannt, dass die Brennstoffzellentechnick noch eine Menge Probleme hat, aber ein guter Anfang ist die Errichtung einer Elektrolyseanlage auf jeden Fall. Sollte sich dieser Versuch als rentabel erweisen, so werden sicherlich noch viele weitere Stromanbieter auf diesen Zug aufspringen und so die erneuerbaren Energien wieder einen Schritt weiter bringen.
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Innovation, Ökostrom | Mit Tag(s) versehen: Ökostrom, Brennstoffzelle, Brennstoffzellenauto, Hybridkraftwerk, Wasserstoff, Wasserstoffauto, Windenergie, Windkraft |
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Verfasst von thewise
Juni 16, 2008
Laut SPIEGEL online hat der Ökostromanbieter Lichtblick auch einen Teil des Stroms, der für Ökostromtarife gedacht war an der Leipziger EEX, der Strombörse, eingekauft. Damit würde Lichtblick Strom aus Kohle und Atomkraft als Ökostrom verkauft. Ein Skandal! Oder doch nicht? Lichtblick gab an, dass weniger als 2% des Stroms an der Leipziger Börse gekauft wird, um Schwankungen auszugleichen. Wer sich etwas in der Branche auskennt, der wird feststellen, dass es kaum eine geeignete Möglichkeit gibt, auf die schnelle Ökostrom an einer Börse einzukaufen, falls die Kunden doch mehr Strom verbrauchen als geplant. Somit ist der Versorgung über die Strombörse doch absolut legitim. Natürlich bietet Lichtblick somit nicht 100% Ökostrom, sondern nur 98% Ökostrom. Meines Erachtens nach ist das immernoch besser als 100% Atom- oder Kohlestrom.
Solche Meldungen dienen nur den Produzenten des konventionellen Stroms, da die Ökostromanbieter an Glaubwürdigkeit verlieren, obwohl dies völlig ungerechtfertigt ist.
Und wie wir bei Toptarif sehen können, sind da wohl auch mehrere Leute der selben Meinung.
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Anbieter, Ökostrom | Mit Tag(s) versehen: Anbieterwechsel, Ökostrom, EEX, erneuerbare Energien, Leipziger Strombörse, Lichtblick, Solarstrom, Strom |
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Verfasst von thewise