Das Solardach auf dem Auto

Juli 3, 2008

Mit den Ankündigungen, dass schon ab 2010 reine Elektroautos gebaut werden sollen, stellt sich natürlich die Frage, wie diese denn mit Energie versorgt werden sollen. Natürlich ist die Versorgung über die Steckdose die naheliegendste Alternative, allerdings muss auch dieser Strom irgendwie produziert werden. Dies ist ja heutzutage noch nicht zu 100% mit erneuerbaren Energien zu erreichen. Eine Alternative für Elektroautos wäre ein Solardach. Diese könnten, wenn sie in der Sonne geparkt sind, Energie in die Batterien des Autos einspeisen. Sollen sie länger geparkt sein und mit dem Stromnetz verbunden sein, so könnten sie sogar Strom in das gewöhnliche Netz einspeisen, sobald die Batterien aufgeladen sind.

Auch für Autos mit konventionellen Motoren ist ein Solardach von Nutzen. Durch das Solardach wird die Lichtmaschine und die Klimaanlage unterstützt, was nach Angaben des führenden Herstellers (SYSTAIC) Spriteinsparungen von bis zu 0,5l/100km ermöglichen kann. Bei einer Lebensdauer von 200.000km pro Auto und einem Spritpreis von 1,50€ dürfte eine solche Lösung folglich nicht mehr als 1500€ kosten, damit sie sich wirtschaftlich rechnet. Sollte das Elektroauto sich jedoch tatsächlich durchsetzten, so wäre der Einsatz von einem Solardach von entscheidender Bedeutung. Denn nicht nur der tatsächliche Verbrauch würde gesenkt werden, es ließe sich damit auch die Reichweite bei gutem Wetter verlängern.


Stuttgart plant Netzwerk aus Elektrofahrrädern

Juni 26, 2008

Laut SPIEGEL soll der Stuttgarter Oberbürgermeister Wolfang Schuster sich stark für den Aufbau eines Netzwerkes für Elektrofahrräder stark machen. Das Netzwerk soll die umweltfreundliche Mobilität in der Stadt erhöhen.

Wenn es nach Oberbürgermeister Wolfgang Schuster geht, so soll in naher Zukunft der Anteil der Fahrräder am Verkehr in der Stadt Stuttgart auf 20% steigen. Wer schonmal mit dem Fahrrad in Stuttgart unterwegs war, der weiß, dass Stuttgart sicherlich nicht die Fahrradfreundlichste Stadt ist. Ob da die geplanten Elektrofahrräder helfen? Geplant ist, Elektrofahrräder per Abo mieten zu können, ähnlich wie bei Handyverträgen. Wer eine Elektrofahrrad möchte, der schliesst einen Vertrag ab, mit dem ihm ein Elektrofahrad zur Verfügung gestellt wird. Zussätzlich gibt es die Möglichkeit einen leeren Akku an Ladestationen aufzuladen oder gleich gegen einen geladenen Akku umzutauschen.

Eigentlich ein sehr guter Ansatz! Elektofahrräder machen das Fahren angenehmer und reduzieren sowohl Abgase, als auch Lärm, vorausgesetzt, es steigen Autofahrer auf die Elektrofahrräder um. Allerdings sind in Stuttgart nicht nur die immensen Höhenunterschiede ein Problem. Es gibt kaum richtig gut ausgewiesen Radwege. Auch wenn man durch den Park radeln kann, so bleiben die echten Wege in der Stadt doch meist sehr unpraktisch. So z.B. gibt es keinen Radweg, der aus dem Stuttgarter Süden ins Zentrum führt. Und bei dem starken Verkehr fühlt man sich auch auf einem Elektrofahrrad sicherlich oft nicht wirklich sicher. Um einen echten Erfolg erzielen zu können, muss sich auch in dieser Hinsicht noch viel ändern.


Das Elektroauto – Chevrolet Volt kommt bis 2011

Juni 24, 2008

Das neue Elektroauto Chevrolet Volt, das erste serienmäßig hergestellte Elektroauto eines Großkonzerns, soll schon 2010 in den USA und dann auch schon 2011 in Europa auf den Markt kommen. So zumindest, wenn es nach dem GM-Vorstandschef Rick Wagoner geht.

Der Chevrolet Volt wird -im Gegensatz zum Hybrid – ein reines Elektroauto sein und mit einer Akkuladung immerhin über 60 Km schaffen. Aufladen lässt sich das Auto ganz einfach an einer ganz gewöhnlichen Steckdose. So kann man zu seiner Arbeit fahren und dort das Auto einfach wieder aufladen. Um die Reichweite zu erweitern, hat der Chevrolet Volt auch einen Benzintank. Das Benzin wird jedoch nur benutzt um in einem Generator Strom für die Akkus zu produzieren. Somit kommt man auf einen Verbauch von unter 5l/100km und auf eine Reichweite über 1000km.

Das Eletroauto Chevrolet Volt soll weniger kosten als der Toyota Prius und sollte somit für viele eine echte Alternative sein. Elektroautos haben aus Umwelttechnischer Sicht viele Vorteile, z.B. entstehen bei der Fahrt selbst keine Emmissionen, sondern nur bei der Herstellung des Stroms. Wird dieser Strom regenerativ hergestellt (z.B. Wasserkraft, durch Wind- oder Solaranlagen), so kann man mit reinstem Gewissens mit dem Elektroauto durch die Städte fahren. Ausserdem sind die Lärmemmissionen eines Elektroautos wesentlich geringer, als bei konvetionellen Motoren. Mit dem Chevrolet Volt kann eine neue Ära in der Fahrzeugindustrie eingeläutet werden.