Juni 26, 2008
Laut SPIEGEL soll der Stuttgarter Oberbürgermeister Wolfang Schuster sich stark für den Aufbau eines Netzwerkes für Elektrofahrräder stark machen. Das Netzwerk soll die umweltfreundliche Mobilität in der Stadt erhöhen.
Wenn es nach Oberbürgermeister Wolfgang Schuster geht, so soll in naher Zukunft der Anteil der Fahrräder am Verkehr in der Stadt Stuttgart auf 20% steigen. Wer schonmal mit dem Fahrrad in Stuttgart unterwegs war, der weiß, dass Stuttgart sicherlich nicht die Fahrradfreundlichste Stadt ist. Ob da die geplanten Elektrofahrräder helfen? Geplant ist, Elektrofahrräder per Abo mieten zu können, ähnlich wie bei Handyverträgen. Wer eine Elektrofahrrad möchte, der schliesst einen Vertrag ab, mit dem ihm ein Elektrofahrad zur Verfügung gestellt wird. Zussätzlich gibt es die Möglichkeit einen leeren Akku an Ladestationen aufzuladen oder gleich gegen einen geladenen Akku umzutauschen.
Eigentlich ein sehr guter Ansatz! Elektofahrräder machen das Fahren angenehmer und reduzieren sowohl Abgase, als auch Lärm, vorausgesetzt, es steigen Autofahrer auf die Elektrofahrräder um. Allerdings sind in Stuttgart nicht nur die immensen Höhenunterschiede ein Problem. Es gibt kaum richtig gut ausgewiesen Radwege. Auch wenn man durch den Park radeln kann, so bleiben die echten Wege in der Stadt doch meist sehr unpraktisch. So z.B. gibt es keinen Radweg, der aus dem Stuttgarter Süden ins Zentrum führt. Und bei dem starken Verkehr fühlt man sich auch auf einem Elektrofahrrad sicherlich oft nicht wirklich sicher. Um einen echten Erfolg erzielen zu können, muss sich auch in dieser Hinsicht noch viel ändern.
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Verfasst von thewise
Juni 24, 2008
Das neue Elektroauto Chevrolet Volt, das erste serienmäßig hergestellte Elektroauto eines Großkonzerns, soll schon 2010 in den USA und dann auch schon 2011 in Europa auf den Markt kommen. So zumindest, wenn es nach dem GM-Vorstandschef Rick Wagoner geht.
Der Chevrolet Volt wird -im Gegensatz zum Hybrid – ein reines Elektroauto sein und mit einer Akkuladung immerhin über 60 Km schaffen. Aufladen lässt sich das Auto ganz einfach an einer ganz gewöhnlichen Steckdose. So kann man zu seiner Arbeit fahren und dort das Auto einfach wieder aufladen. Um die Reichweite zu erweitern, hat der Chevrolet Volt auch einen Benzintank. Das Benzin wird jedoch nur benutzt um in einem Generator Strom für die Akkus zu produzieren. Somit kommt man auf einen Verbauch von unter 5l/100km und auf eine Reichweite über 1000km.
Das Eletroauto Chevrolet Volt soll weniger kosten als der Toyota Prius und sollte somit für viele eine echte Alternative sein. Elektroautos haben aus Umwelttechnischer Sicht viele Vorteile, z.B. entstehen bei der Fahrt selbst keine Emmissionen, sondern nur bei der Herstellung des Stroms. Wird dieser Strom regenerativ hergestellt (z.B. Wasserkraft, durch Wind- oder Solaranlagen), so kann man mit reinstem Gewissens mit dem Elektroauto durch die Städte fahren. Ausserdem sind die Lärmemmissionen eines Elektroautos wesentlich geringer, als bei konvetionellen Motoren. Mit dem Chevrolet Volt kann eine neue Ära in der Fahrzeugindustrie eingeläutet werden.
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Verfasst von thewise
Juni 18, 2008
Wie mehrfach in den Zeitungen und zu lesen war, stehen die Biogasbetreiber unter dem Verdacht, dass ihr Biogas das Label „Bio“ eigentlich nicht verdient hat. Ihnen wird vorgeworfen, dass der Dung, der in den Biogasanlagen zu Biogas verarbeitet wird oft aus Mastanlagen kommt. Da solche Tiermassenhaltungen schwer mit dem ökologischen Bild von z.B. Greenpeace zu vereinbaren sind, heisst es, die Anlagen würden die Bevölkerung hinters Licht führen. Aber ist das denn der Fall?
Das Argument, dass die Gülle und er Dung sowieso anfallen würde, hat ein Mitglied von Greenpeace damit abgewehrt, dass die Biogasanlagen mehr Massenhaltung hervorbringen würden. Diese Behauptung würde sicherlich kaum einer echten Studie standhalten. Denn mit dem Verkauf der tierischen Abfälle kann sich die Schweinezucht rentabler machen, aber allein für den Dung die Tiere zu halten? Das halte ich für schwer absurd. Denn auch die Fleischproduktion unterliegt ja den Kräften des Marktes. Das Bio in Biogas steht für regenerativ. Und nicht für artgerechte Tierhaltung oder ökologischen Anbau des benötigten Mais. Natürlich bringt die Produktion von Biogas auch Probleme mit sich, aber eine Frage bleibt dann noch zu klären: Atomstrom ist schlecht, Kohle ist schlecht, Biogas schlecht, Windanlagen stören die Natur, Wasserkraft ist ein zu starker Eingriff in die Flusslandschaft und Erdgas ist auch keine Dauerlösung. Also, wie bitte soll denn Deutschland mit Energie versorgt werden? 100% Solarstrom?
Meine Nachricht an Greenpeace und andere die meinen, dass alles zu 100% perfekt sein muss:
Wie es der Amerikaner sagt: „Pick your battles“
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Verfasst von thewise