Das Solardach auf dem Auto

Mit den Ankündigungen, dass schon ab 2010 reine Elektroautos gebaut werden sollen, stellt sich natürlich die Frage, wie diese denn mit Energie versorgt werden sollen. Natürlich ist die Versorgung über die Steckdose die naheliegendste Alternative, allerdings muss auch dieser Strom irgendwie produziert werden. Dies ist ja heutzutage noch nicht zu 100% mit erneuerbaren Energien zu erreichen. Eine Alternative für Elektroautos wäre ein Solardach. Diese könnten, wenn sie in der Sonne geparkt sind, Energie in die Batterien des Autos einspeisen. Sollen sie länger geparkt sein und mit dem Stromnetz verbunden sein, so könnten sie sogar Strom in das gewöhnliche Netz einspeisen, sobald die Batterien aufgeladen sind.

Auch für Autos mit konventionellen Motoren ist ein Solardach von Nutzen. Durch das Solardach wird die Lichtmaschine und die Klimaanlage unterstützt, was nach Angaben des führenden Herstellers (SYSTAIC) Spriteinsparungen von bis zu 0,5l/100km ermöglichen kann. Bei einer Lebensdauer von 200.000km pro Auto und einem Spritpreis von 1,50€ dürfte eine solche Lösung folglich nicht mehr als 1500€ kosten, damit sie sich wirtschaftlich rechnet. Sollte das Elektroauto sich jedoch tatsächlich durchsetzten, so wäre der Einsatz von einem Solardach von entscheidender Bedeutung. Denn nicht nur der tatsächliche Verbrauch würde gesenkt werden, es ließe sich damit auch die Reichweite bei gutem Wetter verlängern.

2 Antworten zu Das Solardach auf dem Auto

  1. Fischer sagt:

    Hmmm…
    Rein intiutiv würde ich das jetzt für ne sehr optimistische Rechnung halten. Ein Autodach ist ja nicht besonders groß, und die Energieausbeute pro Flächeneinheit ist bei Photovoltaik auch eher mau. Da müsste man glatt mal den Energieertrag mit der Leistung von so nem durchschnittlichen elektrischen Gerät vergleichen.

    Außerdem nimmt die Leistung mit spitzerem Einstrahlwinkel und schwächerer Beleuchtung rapide ab, da darf man natürlich nicht mit der maximal möglichen Energieausbeute rechnen. Ich sag mal, jetzt ohne das konktet durchgerechnet zu haben: Mit der heute verfügbaren Technik lohnt sich das wahrscheinlich nicht. Man bräuchte wohl schon Grätzel-Zellen der nächsten Generation.
    http://fisch-blog.blog.de/2008/07/13/solarzellen-der-zukunft-weg-vom-silizium-4443890

  2. Rene sagt:

    Warum nur Dach und nicht auch Motorhaube, Türen, Koferraum usw. auch nutzen. Im stadtverkehr durch bremsen kann auch strom in der Baterie eingespeist werden. Ich fahrre einfach ca. 20km in der Arbeit dann steht das Auto erstmal 9-10 Stunden od. mehr, da gibt es in den sonnigeren jahreszeiten genug Zeit und Fläche für die Aufladephase.
    Auf jeden Carport, Garage kann mann auch Solarzellen(ca.12m2) /kleine leise Windräder wie in England drauf setzen und die ersatzbaterien aufladen. Hybrid aber so dass die Baterie mit einen kleinen diesel/benzin Motor (500ccm)nur für, sehr wichtig! Stromerzeugung werwendet wird und auch in der Ruhephase auflädt so dass der Motor nur in “leerlauf ”
    läuft und nur dann anspringt wenn die wetterbedinungen das Aufladen nicht ermöglichen. Auch Hybrid Solar/Steckdose usw.

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